| Qualifizierung Betriebliche/-r Fairness-Manager/-in |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen zwischenmenschliche und soziale
Konflikte, die sich vielfältig auswirken können. Im negativen Fall leiden die
Gesundheit der Mitarbeiter und die Produktivität des Betriebes. Unternehmen, die
ihre sozialen Arbeitsbedingungen fair und gerecht gestalten, können von motivierten
Mitarbeiter/-innen profitieren. Beispiele zeigen, wie Betriebe mit gerechten
Unternehmenskulturen innovativer und wettbewerbsfähiger werden. Voraussetzung
ist ein gebündeltes Know-how, um Konfliktpotentiale in betrieblichen
Zusammenhängen frühzeitig zu erkennen und angemessene Lösungen im Einklang
mit geltenden Gesetzen schnell umzusetzen.
Inhalt Die 9-tägige Qualifizierung erörtert wesentliche Fragen des sozialen und individuellen Miteinanders unter den konkreten betrieblichen Rahmenbedingungen. Sie macht bekannt mit verschiedenen Analyseinstrumenten und Lösungsmodellen für die betriebliche Praxis. Beispiele und ein hoher Übungsanteil runden die Fortbildung ab. Aufbau Die Qualifizierung umfaßt 3 Module à 3 Tage: 1. Modul: Konfliktanalyse und die Funktion des Rechts • Recht als Konfliktlösungsinstrument • Recht und Gerechtigkeit • Moral und Ethik als Komponente der Gerechtigkeit • Betriebskultur und faire Arbeit • Konfliktanalyse, Arten von Konflikten • Persönliches Konfliktprofil • Abgrenzung von Mobbing und Konflikt 2. Modul: Konflikte unter Gender Aspekten und Managing Diversity • Geschlechterspezifische Sozialisation und Konfliktverhalten • Das Benachteiligungsverbot wegen des Geschlechts • Rollenstereotype und sexuelle Übergriffe / Gegenwehrmaßnahmen • Geschlechterspezifische Kommunikation • Managing Diversity – Vielfalt leben • Diskriminierungstatbestände und rechtliche Regelung im AGG 3. Modul: Beratungs- und Konfliktlösungsmodelle, rechtliche Durchsetzung • Ethik in der Beratung • Abgrenzung von Konfliktlösungstechniken • Beratungsgespräche richtig führen und delegieren • Individuelle und kollektive Beschwerderechte • Prozessuale Durchsetzung von Rechtsansprüchen Hintergrundinformation Das bewährte Qualifizierungskonzept der Rechtsanwältin und Sozialwirtin Silke Martini wird seit Jahren erfolgreich umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Die Fortbildungsmaßnahme wird wissenschaftlich begleitet und ist bereits mehrfach evaluiert worden. Zielgruppe Geschäftsführer, Personalverantwortliche, Personalleiter, betriebliche Berater, soziale Ansprechpartner, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretung Qualifizierungsabschluss Teilnehmer der 9-tägigen Qualifizierung erhalten das Zertifikat „Betriebliche/-r Fairness-Manager/-in“. Abschluss mit Uni-Zertifikat Die Qualifizierung kann mit einem Zertifikat des Instituts für Weiterbildung e.V. an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Hamburg abgeschlossen werden. Die Fortbildung wird auf den betriebsbegleitenden Studiengang „Sozial- und Gesundheitsmanagement“ mit 72 Unterrichtsstunden angerechnet. Voraussetzung ist eine themenbezogene Arbeit und die Teilnahme an einem Kolloquium. |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||



